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Das emporia Telecom Advisory Board 

Um das Unternehmen für künftige Herausforderungen zu rüsten, haben sich die

Der Zukunft gewachsen

Boris Nemsic im neuen emporia Advisory Board

 

Zürich/Wien. Mit einer Überraschung wartete das österreichische Telekommunikationsunternehmen emporia Telecom auf. In Wien präsentierte emporia sein neues Advisory Board. Dem Expertenrat gehört neben Robert Bauer von der Universität Linz und John Clarkson von der Universität Cambridge auch der ehemalige Telekom Austria Vorstand Boris Nemsic an.

 

 

 

Seit 20 Jahren ist emporia Telecom in Österreich im Vertrieb von Festnetz- und Mobiltelefonen sowie Zubehör erfolgreich tätig. Weltweit vertreibt das Unternehmen seit fünf Jahren seine Handys, die es speziell für eine einfache Bedienung mit ansprechendem Design entwickelt und produziert. Um das kontinuierlich wachsende Unternehmen für künftige Herausforderungen zu rüsten, haben sich die Eigentümer entschlossen, das Management durch ein internationales Advisory Board zu ergänzen. Experten aus dem Bereich der Telekommunikation, der universitären Forschung und der interdisziplinären Organisationsentwicklung begleiten emporia mit ihrer Erfahrung und ihrem fachlichen Know How in die Zukunft. In einer Talkrunde in der Albertina in Wien stellten die  Eigentümer sowie die weiteren Mitglieder des Boards ihre Perspektiven für das Unternehmen vor.

 

Wegbereiter für ein neues Technikverständnis

Firmengründer Albert Fellner und Vorsitzender des Advisory Boards hob die Rolle von emporia Telecom als Wegbereiter für ein neues Technikverständnis hervor: „Emporia war immer Vorreiter für eine einfache Handhabung in einer Welt von technisch komplizierter werdenden Mobiltelefonen. Gleichzeitig haben wir den Wert des guten Designs nicht aus den Augen verloren, weil wir uns in der Entwicklung unserer Geräte ausschliesslich nach dem Bedarf und den Erwartungen jener richten, die diese jeden Tag nutzen. Wir mussten die Netzbetreiber davon überzeugen, dass das möglich ist, aber auch die Händler, die Verkäufer und die Kunden. Das war nicht immer leicht.“ Heute, so Fellner, sei er überzeugt, dass emporia eine Tür aufgestossen habe zu einer Veränderung der gesamten Produktwelt. Die Technik – so betonte der Visionär und Gründer des Unternehmens – werde sich immer mehr nach den Vorstellungen der Konsumenten und Konsumentinnen richten müssen, die selbstbewusster denn je eine einfache Handhabung einfordern. Darauf reagieren inzwischen auch andere Hersteller und andere Branchen. Emporia aber sei längst als Premiummarke zum Symbol dieser Entwicklung geworden – und zum Synonym für Einfachheit und gutes Design.

 

Expansion nach Übersee und nach Russland – das sind die nächsten Entwicklungsschritte des Unternehmens, die von Geschäftsführerin und Miteigentümerin Eveline Pupeter-Fellner vorgestellt wurden. Die Marktchancen seien enorm, so die Unternehmerin: „Selbst in gut entwickelten Märkten wie etwa den Niederlanden, wo bereits 98 Prozent der 80-Jährigen mit Mobiltelefonen ausgestattet sind, werden wir mit grosser Sympathie empfangen. Die Leute wünschen sich einfachere Bedienung und Sicherheit.“ emporia biete dafür die passenden Lösungen an, auch für eine ältere Generation, die bereits Erfahrung mit Handys habe, betonte Pupeter. Eine weitere Marktdurchdringung in Westeuropa sowie die Expansion nach Russland und in die USA, die bereits angelaufen seien, werde das Unternehmen in nächster Zeit weiter stark wachsen lassen, prognostizierte Pupeter. Im ersten Halbjahr 2011 setzte emporia Telecom rund 50 Millionen Euro um, verkaufte weltweit 500.000 Mobiltelefone und besetzt im Heimmarkt Österreich einen Marktanteil von 4 Prozent.

 

Expertenrat bringt internationale Erfahrung ein

Ein Brancheninsider ist der ehemalige Telekom Austria Vorstand Boris Nemsic, der nach seinem Rückzuck bei der russischen Vimpel Com als Berater bei Delta in Dubai angeheuert hat. Im emporia Advisory Board sieht er eine ganz besondere Herausforderung: „emporia hat gezeigt, dass man mit guten Ideen und kompromissloser Kundenorientierung im sehr kompetitiven Umfeld der Global Player mitspielen kann. Es ist spannend, diese Entwicklung zu unterstützen, vor allem wenn es darum geht, schneller und besser zu sein als die Weltkonzerne.“ Die grossen Hersteller, so Nemsic seien auf Massenmärkte fokussiert. Emporia aber habe sich die Position des Experten für „Simplicity und Sicherheit“ erarbeitet. „Die grossen Netzbetreiber brauchen solche Solutionmaker“, betonte Nemsic.

 

Der Erforschung der Bedingungen, die Innovation und Kreativität in Unternehmen fördern, hat sich Robert Bauer vom Institut für Organisation der Johannes Kepler Universität verschrieben. Im emporia Advisory Board wird er vor allem den weiteren Ausbau des Unternehmens vom mittelständischen Produktionsbetrieb zum weltweit tätigen Leitbetrieb in einer höchst attraktiven Nische begleiten. Robert Bauer: „Die grosse Herausforderung für Unternehmen im Wachstum wie emporia Telecom besteht darin, grosse Mengen von Alltagsaufgaben zu bewältigen und gleichzeitig schnell und innovativ zu bleiben.“

 

Mit John Clarkson, dem Direktor des Engineering Design Centres der Universität Cambridge arbeitet emporia Telecom schon längere Zeit in verschiedenen Projekten zusammen. „Mein Ziel ist es, die besten Ideen aus der Forschung im Bereich Inclusive Design und die beste Praxis in der Umsetzung in neue Produkte durch emporia noch näher zusammenzuführen“, erklärte Clarkson. Dass Cambridge kürzlich in einem internationalen Ranking als beste europäische Universität gereiht wurde, wertet Clarkson auch als Auftrag zur Spitzenleistung in seinem Forschungsfeld.

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